Von Prävention über Entzugstherapie bis hin zu Vorträgen reicht das Spektrum des Badener „Quit Clubs“, dessen Einzugsgebiet sich über die gesamt Südbahnstrecke erstreckt. Die Idee, Menschen – und vor allem Jugendlichen – in Not potentielle Hilfe anzubieten, kam Club-Chef Martin Nagy vor vier Jahren. „Durch meine Tätigkeit als Krankenpfleger war ich täglich mit den verschiedensten Arten von Missbrauch konfrontiert und merkte bald, über einen besonders guten Draht zu den Betroffenen zu verfügen – die Initialzündung für den ‚Quit Club’ war gegeben“, erinnert sich Nagy. Die gefühlvolle und individuelle Betreuung, die Nagy für Menschen im Würgegriff der Sucht bereit hält, kommt an.
„Klienten, die zu mir kommen, lehnen oftmals offizielle Hilfsangebote in diesem Bereich ab – verlangen sie doch nach einer Kombination aus tiefgründiger Therapie und Verständnis. Der ‚Quit Club’ geht auf diese Menschen vollends ein – das ist meine Maxime“, so der sich als „Idealist“ bezeichnende Nagy.